KANADA & U-S-A

11. Juli 1994

Die Nacht war ruhig - nach 1,5 kg Steak pro 6 Personen und einigen Dosen Bier (leider haben wir die leeren Dosen immer weggeworfen, dabei sind die hier mit 5 Cent Pfand belegt!) haben wir ruhig geschlafen. Da wir am nächsten Tag relativ wenig fahren müssen, klingelt auch kein Wecker! Frühstück Marke 'gemütlich', Kaffee, Brot, Schinken etc. Anschließend wollen wir laut Heidi zu irgendwelchen Lava Beds und verlaufen uns prompt. Da ich wenig Lust verspüre, den Weg weiter zu suchen, wandern wir am See entlang und 'watchen' nach Bären - es ist tierisch wild und einsam. Gegen Mittag geht es dann los. Zuerst lassen wir das erste Mal alle Abwässer unseres Campers ab - klappt super und dann geht es wieder über 24 km 'Gravel Road' nach Clearwater, wo wir erneut tanken. Auf der Yellowhead Hwy. Nr.5 fahren wir bis Little Ford und dann auf der No. 24 nach Westen ® Ziel Williams Lake. Gegen 15.00 Uhr sind wir auf DER TRAUMSTRASSE DER WELT (Alaska - Feuerland), auf der No. 97 - CARIBOO HWY!

Endlose Wälder, hügelige Landschaften und mittendrin der Highway! In Williams Lake suchen und finden wir Gabi nach einigem Hin und Her und erzählen bis spät in den Morgen. John ist noch im Camp.

Bei_Gabi.jpg (38898 Byte) P.S. Bei Gabi gab es für uns eine Weltneuheit: einen hervorragenden Elchbraten. Der Elch war von John geschossen und hatte in der Tiefkühltruhe nur auf uns gewartet. Es war ganz spitze Fleisch!

Bei Gabi gibt es Elchbraten

 

Gefahrene km heute: 311,1; gesamt: 1938,0

(Klaus-Dieter)

Ganz so kurz will ich denn diesen Tag doch nicht abfertigen lassen und noch etwas über den Wells Grey Park erzählen. Nach dem ersten, mißglückten Versuch die Lava Beds zu finden (die Markierung ist lausig), packen wir es zu zweit mit Mutti nach dem Seespaziergang noch mal an. Klaus möchte zwar am liebsten schon fahren, aber eine Stunde gibt er uns Zeit. Also laufen wir am Dragons Tongue Trail (Teufelszungenweg) entlang, an den Stikta Falls vorbei zu dem ehemaligen Lavafluß (vor 60.0000 Jahren). An der Lavazunge fotografieren wir und gehen noch ein paar hundert Meter weiter auf dem Lavagestein, daß zum Teil von einer üppigen Vegetationsdecke überzogen ist. Ich muß daran denken, daß hier irgendwo den beiden Österreichern, die ich heute Morgen am Camping kennengelernt habe, ein Schwarzbär über den Weg gelaufen ist. Weit schlimmer als der Gedanke plagen uns jedoch die Moskitos. Wir ziehen trotz der feuchtwarmen Luft Jacken an, um uns einigermaßen zu schützen und pünktlich 12.00 Uhr sind wir wieder unten am Wohnmobil!

(Heidi)

pfeil_weiter.gif (4562 Byte)
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